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Merkur-Online
Mit dem Durschneiden des blauen Bandes gaben Rektor Manfred Frank (vorne l.) und OB Andreas Haas (vorne r.) das neue Lesecafé frei für die Mädchen und Buben der Wittelsbacherschule. Foto: Greif

Rektor Manfred Frank schnipselte assistiert von OB Andreas Haas das blaue Band entzwei, das den Zutritt zur heimeligen Leseinsel noch verwehrt hatte. Die Schüler haben ab sofort einen Rückzugsort, der aber nicht nur zum Lesen einlädt: Hier können sie sich auch zu Spielen entspannen und sich kulinarisch betreuen lassen: Die Schüler-AG Lesecafé kümmert sich darum, dass die Einrichtung tatsächlich etwas zum knabbern und zum trinken parat hat. Der Einweihungstag hätte nicht besser gewählt werden können: Es war der Tag des Buches. Dazu passend erinnert Schulleiter Frank daran, dass in diesem Raum vor acht Jahren ein Internet-Café eröffnet worden war: „Das hat sich überlebt. Wahrscheinlich, weil heute jeder zuhause eine Internetzugang hat.“ Im Kampf der Medien hat aus Sicht des Pädagogen überraschend das Buch das Rennen gemacht. Und das fand er natürlich gut so: „Lesen ist eine der wichtigsten Schlüsselqualifikationen unserer Schüler.“ Es handle sich um einen zentralen Teil des Kultur-Zeitalters. An der Wittelsbacherschule habe deswegen noch seine Vorgängerin Brigitte Kuckuck gemeinsam mit der Münchner Universität Konzepte zur Leseförderung der Schüler erkundet. Ein Teil davon sei die Idee gewesen, ein Lesecafé einzurichten. Die Umsetzung habe sich vor allem wegen der begrenzten Finanzmittel der Schule etwas hingezogen, meinte Frank. Dank Spenden von Rotaryclub, VolksbankRaiffeisenbank und der Softwarefirma Docuware sowie der tatkräftigen Unterstützung des Schreiners und Gestalter Konrad Meyer ist das Projekt nun Realität geworden. Letzterer habe mit den Schülern eine so genannte Lesetreppe gebaut. Die Buchregale sind zwar noch nicht ganz gefüllt, aber der Inhalt kann sich schon sehen lassen. Erste positive Eindrücke vom Café hat Frank ebenfalls schon sammeln können: Bei der inoffiziellen Voreinweihung mit Lesungen sei er mit den „schlimmsten Rabauken im Raum gewesen. Und es war mucksmäuschenstill.“ OB Haas hatte sein Geschenk zur Einweihung versehentlich im Rathaus liegen lassen. Er beglückwünschte die Schule dennoch zu dem, was geschaffen worden sei, und hofft, dass das Lesecafé Früchte trägt im tägliche Kampf gegen das scheinbar übermächtige Medium Internet. (kg)


Beschreibung des Projektes
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| 25.07.2012 | Design: Holz & Art |
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